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Die Philosophin

von Peter Prange
Am Tag ihrer Erstkommunion kann Sophie noch ganz auf Gott vertrauen. Auch wenn das elfjährige Mädchen die lateinischen Worte ihres eigenen Gebets nicht verstehen kann, so glaubt sie doch, dass das Leben im Schoß der Kirche glücklich werden kann. Doch dann wird das Leben doch noch labyrinthischer als Sophie gedacht hat. Denn die Protagonistin lebt in einer gottlosen Zeit, die keine Autoritäten mehr anerkennen will, im Paris gegen Ende des 18. Jahrhunderts, am Vorabend der Französischen Revolution. Hier trifft Sophie den Aufklärer Denis Diderot, der gerade am größten und gewagtesten Buchprojekt der Geschichte arbeitet: der allumfassenden Enzyklopädie, die Kirche und Staat zu bedrohen scheint. Und schon ist Sophie mitten drin in einer Geschichte rund um Liebe, Verrat und persönliche Freiheit und um die Suche nach dem Glück des Lebens.

Ein Roman, bei dem man auch noch etwas lernen kann. Ich fand es sehr gut zu lesen.
6.3.07 20:08


In den letzten Tagen habe ich es zweimal geschafft "nein" zu sagen. Ich hatte mir fest vorgenommen, nicht wieder irgendwelche Aufgaben und Ämter zu übernehmen, die ich nicht aus Überzeugung haben will. Gestern war ich anfangs richtig stolz auf mich, aber je länger ich grüble, desto unsicher werde ich. Aber warum soll ich eine Aufgabe übernehmen, wenn ich genau weiß, dass ich mich vor ihr schon immer gefürchtet habe, und ich schlaflose Nächte hätte? Auch wenn alle sagen, ich könnte es doch leicht, ich wäre genau die richtige Person, sie vielleicht keinen anderen finden?
Ich versuche wirklich bei meiner Absage zu bleiben. Hoffentlich ruft man mich nicht noch einmal an!

Ich habe für L. zum Geburtstag die neue CD von Brian Ferry gekauft. Er singt alte Dylan-Songs, gefällt mir selbst sehr gut!
Besonders "positively 4th street" hat es mir angetan, ich kannte bisher nur die absolut tolle Version von Simply Red!

Morgen machen wir den Vortrag fertig. Ich bin ja gespannt, ob die Leute wieder so gefesselt werden... Aufgeregt bin ich ja dabei auch, aber ich muss ja nicht vor 200 Leuten stehen und mit zitternden Fingern versuchen einigermaßen brauchbare Fotos zu machen, sondern nur auf einen Knopf drücken... und dunkel ist es auch ;-)
6.3.07 20:03


Erntedank

von Volker Klüpfel und Michael Kobr
Der Allgäuer Kriminalkommissar Kluftinger traut seinen Augen nicht: Auf der Brust eines toten Mannes in einem Wald bei Kempten liegt, sorgfältig drapiert, eine tote Krähe. Im Lauf der Ermittlungen taucht der Kommissar immer tiefer in die mystische Vergangenheit des Allgäus ein, und es beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel mit dem Mörder, bei dem die Zeit gegen ihn arbeitet. Denn alle Zeichen sprechen dafür, dass das Morden weitergeht … Mit eigenwilligen Ermittlungsmethoden riskiert der liebenswert-kantige Kommissar einen Blick hinter die Fassade der Allgäuer Postkartenidylle und deckt Abgründe auf.

Sehr lustig und amüsant. So ähnlich wie der erste Fall, vielleicht ein bisschen witziger!
9.2.07 18:57


Glut in der Asche

von David L. Robbins

Brandstiftung und Mord heißen die Anklagepunkte gegen Elijah Waddel, als in der Asche der abgebrannten Dorfkirche die Leiche der Tochter des Sheriffs gefunden wird. Alle Indizien sprechen gegen ihn, nur der Anwalt Nat ist von seiner Unschuld überzeugt und macht sich auf die Suche nach dem wahren Täter.

Sehr spannend, ein richtiger Justizthriller. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen...
9.2.07 18:54


Die Habenichtse

von Katharina Hacker
Ich bin glücklich, wollte Jakob sagen, aber der Satz war wie ein Holzpüppchen, das man behutsam aufstellte und das sich doch nur einen Augenblick hielt, bevor es umkippte. – Isabelle und Jakob treffen sich am 11. September 2001 nach Jahren auf einer Party in Berlin wieder. Sie verlieben sich, heiraten und bekommen die Chance, nach London zu ziehen, wo Jakob – Schicksal? Zufall? – eine Stelle in einer Anwaltskanzlei antritt, die eigentlich für einen Kollegen vorgesehen war, der bei den Anschlägen auf das World Trade Center umgekommen ist. Isabelle arbeitet von dort aus weiter für ihre Berliner Grafikagentur und genießt, in den spannungsreichen Wochen vor Ausbruch des Kriegs im Irak, ihr Londoner Leben. Die beiden haben alles, was ein junges, erfolgreiches Paar braucht – und stehen doch mit leeren Händen da. Sehnsüchtig und ratlos sehen sie zu, wie ihr Leben aus den Fugen gerät. Jakob ist fasziniert von seinem Chef, Isabelle von Jim, dem Dealer. Die untergründigen Ströme von Liebe und Gewalt werden spürbar, und das Nachbarskind Sara wird ihr Opfer.

Das Buch hat ja den Deutschen Buchpreis gewonnen und wurde überall sehr gelobt. Mein Fall ist es nicht so. Es ist in einem eigenartigen Stil geschrieben, für mich etwas schwer zu lesen und die Geschichte ist total deprimierend. Also in schlechter Verfassung sollte man dieses Buch nicht lesen!
9.2.07 18:52


Fünf Tage, fünf Nächte

von Janice Deaner
Zwei Fremde, eine Frau und ein Mann, besteigen in New York den Zug nach Los Angeles. Beide fliehen vor ihrem bisherigen Leben. Sie kommen ins Gespräch. Von der Frau zugleich fasziniert und irritiert, entlockt ihr der Mann ihre Lebensgeschichte, während der Zug gen Westen fährt.

Selten habe ich ein so gutes Buch gelesen. Ich habe es in zwei Tagen verschlungen. Ich muss unbedingt noch andere Bücher dieser Autorin lesen!
9.2.07 18:47


Wie die Zeit vergeht! Seit drei Tagen bin ich jetzt schon wieder aus La Palma zurück. Eine Woche Erholung pur! Nur Lesen, Fotos machen, essen, wandern, sonnen... es war schön!
Gut erholt macht der Alltragstrott gleich wieder mehr Spaß.
Das schönste Uralaubserlebnis hatte ich auf einer Wanderung in einem Lorbeerwald. Ich sah ein paar kleine Vögel neben mir in den Ästen sitzen und als ich zu ihnen redete (das mache ich immer so) kamen sie ganz zutraulich angeflogen und haben sogar Brot aus meiner Hand genommen! Sie waren auch so lieb und haben für ein Foto stillgehalten!


Auf La Palma gibt es schwarzen Sandstrand, das sieht bei Wellengang mit weißer Gischt ganz besonders schön aus:



Und sonst gibt es dort eine Unmenge von Bananen, auf jeder einigermaßen ebenen Fläche werden sie angepflanzt.



8 Tage bin ich nicht gelaufen, das war anfangs jetzt wieder ganz schön anstrengend. Noch dazu musste ich alleine laufen, denn L. ist wegen Krankheit ausgefallen. Vielleicht kommt er morgen wieder mit, ich würde mich sehr freuen...
9.2.07 18:05


Tiefschneelauf

Ich komme gerade von einem sehr anstrengenden Tiefschneelauf zurück. Wir sind trotz ungeräumter Feldwege zum Weiher gelaufen. Es war sehr anstrengend aber die Stimmung und der Sonnenaufgang waren ein Traum! Die Sonne war riesengroß, ganz rot und an den Rändern hatte man den Eindruck als laufe sie aus. Die ganze Wasseroberfläche war rötlich gefärbt und mit dem weißen Schnee außen herum war es wirklich ein großartiger Anblick.
Und das, nachdem der Tag schon so blöd angefangen hat: Zuerst habe ich das eine Auto (das Prinzessin eigentlich in die Garage hätte fahren sollen) abgeräumt, dann festgestellt, dass etwas mit dem Lenkrad nicht stimmt. Es lässt sich nicht bewegen, ist verkehrt herum (Schrift nach oben), aber die Reifen sind gerade. Entweder ist einer dagegen gefahren, oder ich stelle mich nur so blöd an!
Dann habe ich das zweite Auto abgeräumt, Schnecke in die Schule gefahren -sie kam natürlich zu spät- und dann hatte ich eigentlich keine Lust mehr zu Laufen. Aber zum Glück habe ich ja den Kleinen und da muss man, ob man will oder nicht. Und es hat sich wirklich gelohnt.
Jetzt werde ich erst mal duschen, frühstücken und dann das Auto untersuchen...
25.1.07 09:04


Ich bin so traurig. Gerade hat sich Prinzessin`s Freund von mir verabschiedet. Sie hat mit ihm Schluß gemacht. Er war für mich wie ein Familienmitglied, für Schnecke wie ein Bruder. Ich könnte nur noch heulen. Aber Prinzessin muss ja selber wissen, mit wem sie zusammen sein möchte. Über zwei Jahre waren sie jetzt befreundet. Es tut auch so weh, zu sehen wie traurig und fertig er ist...
9.1.07 09:38


Der letzte Tag im Jahr.
Was nehme ich mir für das neue Jahr vor? Eigentlich nichts Großes: Ich möchte wieder besser zuhören können. Das finde ich sehr wichtig. Und ich möchte auch wieder etwas mehr auf mich hören, mir etwas mehr Zeit für mich nehmen. Und das, was ich mache, möchte ich bewusster tun.
Mal schauen ob es klappt.

Das Buch das ich gerade lese, passt auch etwas zu diesem Thema: "Die Entdeckung der Langsamkeit" von Sten Nadolny.
Es liest sich ein bisschen zäh und - hihi- langsam, aber interessant ist es schon. Ich habe es natürlich von L. bekommen...

Es ist nach wie vor schön, aber wir reden nicht mehr so viel, das finde ich schade. Da kann ich ja auch nicht so gut zuhören...
...das ist vielleicht noch etwas, das ich mir vornehme: mehr reden (und nicht plappern)
31.12.06 16:23


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