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Irland

Wunderschön war es in Irland. Wir hatten den Flug und das Auto von zu Hause aus gebucht und sind dann zehn Tage herum gefahren. Diesmal ging es von Dublin über Nordirland nach Westen. Wir sind bis zu den wunderschönen Stränden von Connemara gekommen und dann mussten wir wieder zurück nach Dublin. Fast 2000 km sind wir gefahren und das Wetter hat auch toll mitgespielt. Nach zwei Tagen wurde es etwas kälter und sehr windig, nach weiteren 4 Tagen wurden wir mit Sonnenschein und Temperaturen um 20 °C verwöhnt. Geregnet hat es nur einmal so richtig und da waren wir gerade mit dem Auto unterwegs. Auf den Aran Islands bekam ich sogar einen Sonnenbrand!
Die Landschaft in Irland ist unbeschreiblich schön und abwechslungsreich. Die Menschen sind dort ausgesprochen freundlich und hilfsbereit. Ich werde hoffentlich noch viele Male dort Urlaub machen. Ich glaube, ich konnte auch Kapitän Hook mit meiner Liebe zu Irland anstecken. Vor zwei Jahren war er ja nicht dabei und hat auch immer etwas negativ über dieses Urlaubsziel gesprochen. Um so schöner, dass auch er ganz begeistert war!
Die Kinder waren mit dem Hund alleine zu Hause. Sie haben es ganz toll gemacht, Schnecke ist allerdings ziemlich krank geworden, so dass ich sie von Irland aus in der Schule entschuldigen musste. Mittlerweilen hat sie sich wieder erholt und ist für morgen, wenn die Ferien vorbei sind, wieder fit. Dann wird sich bald entscheiden, ob sie noch eine Ehrenrunde machen "darf".

Prinzessin hat dafür jetzt Husten und Schnupfen bekommen. Das wäre ja auch nicht weiter schlimm. Gestern wollte sie brav inhalieren. Ganz gemütlich auf der Couch lümmelnd und nicht ordendlich am Tisch sitzend. Leider kam sie dann nicht mehr dazu. Sie hat sich das kochend heiße Wasser über den Fußknöchel gegossen und jetzt hat sie ganz dicke Brandblasen um den Fuß herum. Dabei haben sie übermorgen eine Erdkundeexkursion und fahren für 4 Tage weg. Ob sie da mitfahren kann steht noch in den Sternen 8-(
18.6.06 11:26


Das ist kein Wetter für Hunde mehr! Mein Kleiner trabt gerade mal um einen Block, dann ist er am Ende, legt die Stirn in Falten und hechelt wie ein Verrückter. Heute Morgen bin ich unsere Strecke ohne ihn gelaufen. Ein ganz anderes Gefühl, ohne Leine, ohne "Pipi-Stopps". Endlich musste L. nicht mehr auf mich warten, was ihn in letzter Zeit anscheinend etwas nervt... Und weils so schön war, bin ich gleich mittags in unser Sportgeschäft und habe mir wieder neue Schuhe gekauft. Eine super Beratung hatte ich da, mit Laufanalyse auf einem Laufband - naja, das hätte ich bei 32°C im Schatten nicht unbedingt gebraucht 8-\ Teuer waren die Schuhe schon, 149 €, aber ich brauche sie ja jeden Tag und an guten Schuhen soll man ja nicht sparen.
Vielen Dank Ursel, für die Besserungswünsche! Prinzessins Blasen waren am Sonntag so groß wie Zwetschgen, eine ist dann aufgeplatzt. Zum Glück haben wir einen Arzt als Nachbarn. Der hat dann die restlichen Blasen aufgemacht und die Wunden versorgt. Seit gestern ist sie mit der Klasse unterwegs, einen Haufen Verbandszeug im Gepäck!

Gestern war ich an einem Mohnfeld - ein Traum!!!


Ich glaube, da muss ich noch öfter hin...
21.6.06 15:15


Da fällt mir gerade ein, heute ist Sonnwende! Ach wäre ich jetzt gerne in Newgrange in Irland und könnte erleben wie nur an diesem einzigen Tag im Jahr das Sonnenlicht durch die Steine fällt...
Da fällt mir noch etwas ein, ich habe ja gerade ein wunderbares und so trauriges Buch über Irland gelesen...
21.6.06 15:34


Die Überfahrt

von Joseph O'Connor
1847. Das Schiff "Stella Maris" unter Kapitän Josias Lockwood hält Kurs auf New York. An Bord über 400 meist irische Passagiere auf dem Zwischendeck, geflohen vor der Hungersnot in ihrer Heimat oder einer kriminellen Vergangenheit. Sie hausen auf wenigen Quadratmetern unter menschenunwürdigen Umständen. Auf dem Oberdeck reist eine andere Klasse: Die Familie Lord Merridiths, ein Maharadscha, ein Journalist, aus dessen Feder der überwiegende Teil der Geschichte stammt. Zwar scheinen sie alle zahlungskräftiger und begünstigter als die Menschen im Zwischendeck, aber der Schein trügt, vor allem, weil Lord Merridith ein gedungener Mörder als Zwischendeck-Passagier auf den Fersen ist.
Fast möchte man beim Lesen weinen, so viel Schreckliches ist während der Hungersnot geschehen. Vielleicht hat mich das Buch besonders berührt, weil ich erst vor zwei Wochen an einigen Handlungsrten war. Ein wundervoller Roman!
21.6.06 15:39


Meine neuen Schuhe - ein Traum! Es ist wie ein Streicheln der Füße beim Laufen. Allerdings war es heute sehr schweißtreibend, fast wie in einer Sauna. Der Kleine durfte wieder zu Hause bleiben. ;-)
22.6.06 08:58


So, jetzt ist meine Kleine also 16 Jahre alt geworden. Ich kann es kaum glauben, es ist doch noch gar nicht so lange her, als ich sie als kleiner Wurm in den Armen gehalten habe - und jetzt ist sie größer als ich! Gestern haben wir noch mit Omas und Opa gefeiert, ich muss sagen, meine Kuchen waren köstlich ;-)

Heute werde ich wieder den Keller meines Schwiegervaters entrümpeln - mir graust schon so! Letztes Mal haben wir über 60 Gläser Eingemachtes entsorgt, das Älteste von 1960!!! Mann, war das eine Freude :-(

Gestern hat eine Amsel ein Nest wieder an die gleiche Stelle am Balkon gebaut, wie letztes Jahr. Vielleicht es ist ja die selbe und sie erwartet, dass ich ihr wieder einen Regenschutz baue!

Prinzessins Fuß heilt langsam wieder zu, sie ist schon ganz stinkig, weil sie nicht baden gehen darf!
26.6.06 08:49


Heute ist Siebenschläfer, bedeutet das jetzt, dass es sieben Wochen so heiß ist?
Morgens mache ich zuerst Frühstück für die Kinder und meinen Mann, dann fahre ich mit dem Radl Gassi, weil der Kleine bei der Hitze nicht so weit laufen kann und dann laufe ich um halb acht meine Runde mit L.. Gestern und heute war ich so erledigt, dass ich ab morgen mit dem Kleinen schon ganz früh laufen werde. L. kann es sich ja aussuchen, ob er so früh aufstehen mag, irgendwie war er heute schon ein bisschen beleidigt deswegen. Er verträgt die Hitze scheinbar besser als ich.
Meine Freundin ist zur Zeit ein Pechvogel! Zwei Tage nach unserer Irland-Heimkehr ist sie mit dem Radl gestürzt und auf's Gesicht gefallen: Dicke, offene Lippe, Abschürfungen an der Nase, dickes Knie. Dann hat sie einen Fleck am Wadel bemerkt: Zeckenbiss, Verdacht auf Boriolose, starkes Antibiotikum. Heute nun ist sie beim Joggen im Wald gestolpert: Wieder auf's Gesicht gefallen, starke Abschürfungen... Nebenbei bemerkt hätte ich sie letzte Woche noch beinahe mit dem Lötbrenner gestreift!
27.6.06 11:25


Die Bienenhüterin

von Sue Monk Kidd
Lilys Mutter ist vor zehn Jahren umgekommen. Ihr Vater herrscht wie ein grausamer Rachegott über die inzwischen 14-jährige. Eines Tages flieht Lily aus der bedrückenden Atmosphäre ihres Elternhauses, wandert über die staubigen Straßen der Südstaaten, um ein neues Zuhause zu finden. Sie begegnet wunderbaren Menschen, rettet mit Mut und Klugheit ein Leben und findet bei drei Frauen Unterschlupf, die, wie im Märchen, in großer Eintracht zusammenwohnen. Die drei Schwestern geben dem Mädchen alles, was es braucht: Liebe, Halt, und Geborgenheit. Sie nehmen Lily in ihre Familie auf und weihen sie in die Geheimnisse weiblichen Wissens ein. Lily lernt alles über die Bienenzucht. Sie erfährt, wer ihre Mutter, die sie so schmerzlich vermisst, wirklich war, und sie verliebt sich. Doch eines Tages steht ihr Vater am Gartentor …

Ein wunderschönes Buch! Es gibt noch ein Neues von dieser Schriftstellerin, das möchte ich unbedingt auch bald lesen!

"Der Monat August hatte sich in einen Backofen verwandelt, in dem die Tage herumlagen und vor sich hinbrutzelten."

"Dass die Bienen einfach so herumflogen, ohne nach einer einzigen Blume zu suchen, allein, um den Wind unter den Flügeln zu spüren, das hat mich bis in die Tiefe meines Herzens berührt."
27.6.06 11:39





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