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Habe ich gerade in einem Newsletter bekommen:

Wenn du beginnst zu lieben,
sagst du schon
ja,

sagst du ja zu Entt?uschungen,
die nicht ausbleiben,
zu Hoffnungen,
die sich nicht erf?llen,
zu Anf?ngen,
die unvollendet bleiben.

Wenn du beginnst zu lieben,
sagst du schon
ja
zu den Schmerzen
des Loslassens,
sagst du schon ja zu jemand,
der seinen eigenen Weg geht,
den du nicht halten kannst,
der sein eigenes Ziel hat.

Wenn du beginnst zu lieben,
sagst du schon
ja.

Ruth Rau

2.1.06 09:06


Die Geschichte habe ich heute Morgen beim Laufen bekommen:

Allah's Weisheit

Ein junger Mann und ein M?dchen liefen auf zwei verschiedenen Landwegen. In einem bestimmten Augenblick kamen die zwei Wege zusammen, und der Junge und das M?dchen liefen nun gemeinsam weiter.
Der Junge trug einen Kupferkessel auf seinem R?cken. In der Hand hatte er ein lebendes Huhn und einen Stock, w?hrend er an der anderen Hand eine Ziege f?hrte. Nach einer Weile kamen sie an eine Bergschlucht. Da blieb das M?dchen stehen und sagte: "Durch diese Schlucht gehe ich nicht mit dir." "Warum nicht?", wollte der Junge wissen.
"Du k?nntest mich dort umarmen und k?ssen", antwortete sie. "Wie soll ich dich denn umarmen und k?ssen? Ich habe einen Kupferkessel auf dem R?cken, an der einen Hand habe ich eine Ziege und in der anderen Hand ein lebendes Huhn und einen Stock."
Aber das M?dchen beharrte auf seine Meinung. "Du k?nntest mich die Ziege halten lassen, danach den Stock in den Boden stecken, das Huhn auf den Boden setzten und den Kessel dar?ber st?lpen, und dann k?nntest du mich umarmen und k?ssen."
Lange starrte der junge das sch?ne M?dchen an. Endlich sagte er: "Allah segne deine Weisheit."
Worauf sie gemeinsam durch die Schlucht gingen.

Ach, ist das sch?n!
5.11.05 13:28


Der Tisch - von Rudolf Otto Wiemer Der Tisch - von Rudolf Otto Wiemer

Ich empfehle der Friedenskonferenz
den Tisch meiner Gro?mutter
die, am Tisch sitzend, das Gez?nk
mit dem Gro?vater j?h unterbrach,
indem sie die Hand ausstreckte und
wartete, bis die andere Hand, die
gro?e des Mannes, sich, wenn auch z?gernd,
n?her heranschob ?
diesen Tisch
aus schlechtem fichtenen Holz und
alt wie das faltige L?cheln der Gro?mutter,
ihn empfehl ich.



26.10.05 17:38


wussten sie schon
dass die stimme eines menschen
einen anderen menschen
wieder aufhorchen l?sst
der f?r alles taub war

wussten sie schon
dass das anh?ren eines menschen
wunder wirkt
dass das wort
oder das tun eines menschen
wieder sehend machen kann
einen
der f?r alles blind war
der nichts mehr sah
der keinen sinn mehr sah in dieser welt
und in seinem leben ..

wussten sie schon
dass die n?he eines menschen
gesund machen
krank machen
tot und lebendig machen kann

wussten sie schon
dass die n?he eines menschen
gut machen
b?se machen
traurig und froh machen kann

wussten sie schon
dass das wegbleiben eines menschen
sterben lassen kann
dass das kommen eines menschen
wieder leben l?sst ..

Wilhelm Willms
26.10.05 17:35


Ich bin nicht ich.
Ich bin der, der neben mir geht
und den ich nicht sehe.
Den ich manchmal besuche
und den ich oft vergesse.
Derjenige, der ruhig bleibt, wenn ich rede,
der vergibt, wenn ich hasse,
derjenige, der spazieren geht,
wenn ich zu Hause bleibe,
der bleiben wird,
wenn ich sterbe.

Juan Ramon Jimenez (1881-1958)

26.10.05 17:34


Nach Psalm 19

Ein Tag sagt?s dem anderen
und eine Nacht fl?stert?s der anderen zu
So gro? ist Gott
Die Sonne l?sst ihre Freude strahlen
Bis an die ?u?ersten Enden der Welt
schreit sie ihr Loblied heraus
und alles was ist, lebt davon.
Der Mond umkreist die Erde
und sein Jubel bringt das Meer zum Schwingen
Aus seinem Rhythmus w?chst die Zeit
und alles was ist, lebt danach.
Die Erde tanzt ihre Bahn
und ihr Gesicht strahlt
in vielen Farben leuchtet ihr Kleid
und alles was ist, lebt darin.
Die Luft str?mt ein und aus, mal warm mal k?hl
Bei Menschen und bei Tieren
l?sst sie das Herz schlagen
und alles, was ist, lebt davon.
Die Zeit tickt ihre Stunden und Minuten
mit leisen feinen T?nen durch die Welt
Mal dehnt sie sich, wird lang, mal kurz
und alles was ist, lebt darin
Ein Tag sagt?s dem anderen
und eine Nacht fl?stert?s der anderen zu
So gro? ist Gott.

26.10.05 17:32


Jedes einzelne Buch hat eine Seele
Die Seele dessen
er es geschrieben hat
und die Seelen derer
die es gelesen und erlebt
und von ihm getr?umt haben.

Carlos Ruiz Zafon "Im Schatten des Windes"

26.10.05 17:27


Schwer richtet der Wald sich auf
aus dem Schlaf. Die Wiese
wei? schon, da? sie
ber?hrt wird vom Licht.

Noch sind die Lerchen mit
dem Feld zufrieden, ein
Pferd steht reglos
auf dem Horizont.

Drei Kr?hen ziehn am Himmel mir
entgegen, zum See, lautlos. Ich
stehe hier heimlich, ein
Dieb, und atme den Morgen.

Gert Heidenreich


20.9.05 17:24


Ansichtssache

Drei Bauarbeiter waren dabei, Steine zu behauen, als ein Fremder zu ihnen trat und den ersten Arbeiter fragte: ?Was tun Sie da?? ?Sehen Sie das denn nicht?? meinte der und sah nicht einmal auf. ?Ich behaue Steine!? ?Und was tun Sie da?? fragte der Fremde den zweiten. Seufzend antwortete der: ?Ich muss Geld verdienen, um f?r meine Familie Brot zu beschaffen. Meine Familie ist gro?.? Der Fremde fragte auch den dritten: ?Was tun Sie da?? Dieser blickte hinauf in die H?he und antwortete leise und stolz: ?Ich baue einen Dom!?.

Ja und ich versuche gerade mir einzureden, dass ich nicht das Haus putze sondern ein gem?tliches Heim schaffe!
16.9.05 11:12


Ich mag den Nebel, wenn die Bl?tter fallen,
wenn Wehmut nach, ich wei? nicht was, erwacht.
Und Sehnsucht und ein Trauern glimmen sacht,
im Adernetz will fast das Herz verhallen.

Das ist die Stille, die das Gl?ck l??t wallen.
das ferne Gl?ck, das uns Gott nahgebracht,
wie Seifenblasen kurz, wenn kaum erdacht,
bei all dem L?rm, den wir in uns erschallen.

Die Seele wird zur Muschel in der Stille,
Worin ich Gott, der durch die Himmel braust,
belauschend h?re und sein Sein und Wille!

Zerbrechlich Gl?ck, das in der Seele haust,
aus Wehmut wird's geboren und aus Stille,
doch durch dies Herz nur allzuschnell es saust.

Felix Timmermans
11.9.05 13:19


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