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Die Kirche der toten Mädchen

von Stephen Dobyns
Nach und nach verschwinden drei junge Mädchen in der kleinen Stadt Aurelius im Staat New York. Zunächst richtet sich der Verdacht auf Außenseiter, doch als Angst und Misstrauen immer mehr um sich greifen, verdächtigen sich gegenseitig Menschen, die seit Jahren Nachbarn sind. Doch das ist erst der Anfang des Alptraums...
Bis zur Hälfte des Buchs habe ich mit mir gekämpft, ob ich aufgeben soll, aber ich habe es dann doch gelesen. Es war fast unmöglich die vielen Namen im Kopf zu behalten und die Personen nicht durcheinander zu bringen. Sehr anstrengend zu lesen, aber doch ein bisschen fesselnd, sonst hätte ich ja aufhören können. Das Ende fand ich dann auch etwas eigenartig was das mit einer Kirche zu tun hat?
6.8.06 22:23


Gestern Abend wollten wir uns den Fluch der Karibik II ansehen, natürlich war er ausverkauft. Beim Wasser sind wir geblieben: Poseidon hieß der Film, mit Kurt Russel und noch einem besonders gut aussehenden anderen Schauspieler. Viel habe ich von dem Film nicht gesehen, die Szenen waren so grauslich, dass ich meistens die Augen zu hatte, außer natürlich, wenn der niedliche "Held" zu sehen war...
1.8.06 08:39


Aida

Schnecke und ich waren gestern Abend in Aida in der Olympiahalle. Eine großartige Aufführung mit wundervoller Musik. Ich bin nur als Lückenfüller mitgegangen, da Schnecke`s Freundin abgesprungen ist, was für ein Glück für mich ;-) Erstens dieses tolle Erlebnnis und dann einmal ein Abend mit Schnecke allein, was gleich noch besser war!
Es hat ihr auch sehr gut gefallen, zumal auch noch eine andere Freundin bei diesem Spektakel mitgemacht hat.
17.4.06 18:54


Elementarteilchen

Michael und Bruno sind Halbbrüder, wie sie verschiedener kaum sein könnten. Ihre Mutter Jane führte einst ein unbekümmertes Jet-Set-Leben - ihre Söhne wuchsen derweil getrennt voneinander bei den Großmüttern auf. Während der introvertierte Molekularbiologe Michael sich lieber um seine Genforschungen als um Frauen kümmert, drücken sich Brunos "Kontakte" zum weiblichen Geschlecht mehr im Kopf oder im Bordell aus.
Schließlich aber begegnen beide der Liebe ihres Lebens: Michael trifft seine ehemalige Schulfreundin Annabelle wieder, mit der ihn seit Kindesbeinen eine scheue Zuneigung verbindet. Bruno dagegen lernt in einem esoterischen Urlaubscamp Christiane kennen, mit der er endlich auch seine sexuellen Obsessionen ausleben kann. Doch das Glück scheint von kurzer Dauer – beide Frauen erkranken schwer. Bruno und Michael stehen vor einer ultimativen Entscheidung: altgewohnte Einsamkeit oder neuartige Zweisamkeit …

Gestern sind wir ganz spontan ins Kino gefahren, da ich diesen Film sehr gerne anschauen wollte. Ich hatte eine Komödie erwartet und nicht diesen eigentlich eher sehr traurigen Film. Auf die ekligen Scenen in diesem SwingerClub hätte ich auch gerne verzichtet...

4.4.06 14:19


Syriana

CIA-Agent Bob (George Clooney) verliert bei einem Waffendeal in Ägypten eine Rakete, die er sicher in die USA zurückbringen sollte. Bei der Zentrale ist er damit in Ungnade gefallen, auch wenn ihm das niemand so richtig bestätigen will. Darüber hinaus quälen ihn familiäre Probleme mit seinem Sohn. Schließlich ist er froh, einen spannenden Auftrag in Beirut ausführen zu können: Er soll Prinz Nasir (Alexander Siddig) eliminieren, der mit seinem Bruder um die Nachfolge eines mächtigen Öl-Emirs in Beirut rivalisiert. Die Vereinigten Staaten sähen lieber den anderen Sohn des Emirs an der Macht, da Nasir ein Hardliner sein soll, der gerade den Chinesen eine Pipeline gab und offen gegen die USA wettert.
Während sich Bob auf den Weg macht, wird die Fusion zweier Ölkonzerne in den USA eingeleitet: Der Ölkonzern Killen hat in Kasachstan gerade eine wichtige Pipeline gewonnen und soll nun von den Amerikanern geschluckt werden. Anwalt Bennett Holiday (Jeffrey Wright) soll die Fusion überprüfen und stößt auf Ungereimtheiten, Bestechung und Betrug, in den die Ölgiganten Whiting (Christopher Plummer) und Jimmy Pope (Chris Cooper) von Killen verstrickt sein könnten. Während Holiday seine Untersuchung macht, wird Finanzexperte Bryan Woodman (Matt Damon) Prinz Nasirs Berater und stellt fest, dass der Prinz große liberale Reformen für sein Land plant, die seinem profitgierigen Bruder egal sind. Während sich die Situation um die Fusion und Bobs Auftrag immer weiter zuspitzt, wird ein junger Pakistaner (Mazhar Muzir) in die Kreise muslimischer Terroristen hineingezogen.

Ja ich war schon wieder im Kino. K. Hook wollte den Film sehen. Ich habe rein gar nichts kapiert. Viel zu kompliziert und verwickelt. Aber George Clooney war süß, zwar ein bisschen dicklich, aber seine Augen sind der Wahnsinn!
Aber 128 Minuten konfusen Film zu sehen nur wegen diesen Augen?
10.3.06 22:45


Caché

Eigentlich ist auf diesen Bildern nichts Kompromittierendes zu sehen: Ein Auto wird geparkt, eine Tür fällt ins Schloss. Stille. Doch gerade diese Stille macht die Filmaufnahmen so bedrohlich: Was will der Fremde, der Georges Laurents Leben und das seiner Familie mit beunruhigender Geduld dokumentiert und ihm in Form von Videobändern zukommen lässt? Noch dazu zusammen mit naiv-grotesken Zeichnungen, die den Horrorphantasien eines Kindes entsprungen zu sein scheinen?
Georges (DANIEL AUTEUIL) ist Moderator einer erfolgreichen Literaturtalkshow im Fernsehen, und deshalb vermutet seine Frau Anne (JULIETTE BINOCHE) zunächst einen verrückten Fan hinter den rätselhaften Filmaufnahmen. Die Polizei sieht keinen Grund zu handeln, solange nichts wirklich Bedrohliches geschehen ist. Doch das Gefühl der Beklemmung wird immer stärker und bringt Georges und Annes bürgerlich-intellektuelles Leben zwischen Literatursendungen, Vernissagen und Abendeinladungen allmählich aus dem Gleichgewicht.
Während Anne noch offen über die rätselhafte Post spricht, beginnt sich die Stille der seltsamen Videobänder auf Georges auszubreiten. Die beiliegenden Zeichnungen beunruhigen ihn und bringen etwas in ihm zum Klingen. Meist sind es Strichmännchen mit blutig roter Kehle. Auf der letzten allerdings ist ein Huhn zu sehen, mit durchschlagenem Hals …

Gestern war ich nach Italienisch wieder im Kino, diesmal waren wir zu fünft! Der Film hat schon Preise gewonnen und die Zusammenfassung klang ganz interessant. Außerdem mag ich Juliette Binoche recht gerne.
Meine Meinung zu dem Film: So ein Schmarrn! Zwei Stunden, davon ein Teil immer nur das Haus anglotzen, eine ganz komische Kameraführung und dann hört der Film einfach auf. Ich weiß jetzt nicht, wer die Videos gedreht hat, oder warum sich der eine jetzt nach so langer Zeit umgebracht hat, oder warum der Junge abgehauen ist, oder was der ander Junge so vorhat...
Aber vielleicht bin ich nur zu begriffstutzig für den Film
8.3.06 08:45


Wie im Himmel

Der weltberühmte Dirigent Daniel Dareus kehrt nach einem schweren Kollaps in sein schwedisches Heimatdorf zurück. Eigentlich wollte er sich von der Welt zurückziehen, doch als er das Amt des Kantors antritt, findet er über seine Leidenschaft für die Musik auch zu den Menschen zurück. Bei seiner Arbeit mit dem bunt zusammengesetzten Chor der kleinen Gemeinde entfaltet sich vor ihm allmählich ein ganzer Mikrokosmos menschlicher Sorgen und Nöte, und er ist überglücklich, als er erkennt, dass er mithilfe der Musik einen Weg in die Herzen der anderen findet. Das ist die Erfüllung seines Traums, mit dem er vor Jahrzehnten aus dieser Gegend aufgebrochen war ...
Einer der wundervollsten Filme, die ich je gesehen habe! Lauter für mich unbekannte Schauspieler, kein großer Hollywoodfilm, aber gerade das mag ich ja. Die Geschichte ist so ehrlich und die Menschen in diesem Film, mit all ihren Fehlern sind so liebenswert. Ich glaube den Film muss man einfach mögen. Nur das kleine Kaninchen das am Anfang geschossen wird, hätte nicht sein müssen :-(
Unser kleines Kino war ausverkauft. Zum Glück war ich sehr früh dran, weil ich direkt nach meinem Italienischkurs hingefahren bin, und so habe ich noch einen guten Platz ergattert. Der ganze evangelische Kirchenchor war da und noch viele andere bekannte Gesichter, darunter die Frau von L.
22.2.06 09:13


Matchpoint

Der Film erzählt die Geschichte des jungen Tennislehrers Chris Wilton (Jonathan Rhys Meyers). Gut aussehend, mit Manieren und seiner Liebe zur Oper freundet er sich mit seinem Tennisschüler Tom Hewett (Matthew Goode) an. Der Sohn aus guten Hause führt in bei seiner Familie ein, die er mit seinem devoten Charme rasch für sich einnimmt. Nun absolviert er eine Karriere, wie sie in den großen Gesellschaftsromanen des 19. Jahrhunderts erzählt wird.
Toms Schwester Chloe (Emily Mortimer) verliebt sich in ihn, ihr Vater verschafft dem Schwiegersohn in spe einen lukrativen Job in der eigenen Firma. Ein BWL-Kurs wird gestellt und schon steht der Karriere in der Londoner Upperclass nichts mehr im Wege. Der Film nimmt seinen unheilvollen Verlauf, als Chris sich in die Verlobte seines Freundes Tom, Nola (gespielt von Scarlett Johansson) verliebt. Er stellt ihr nach und so kommt es zur Affäre, die den mittlerweile verheirateten Chris Kopf und Kragen kosten kann.
Als Nola schwanger wird, bleibt dem Glücksritter, der für sich ein Leben mit Chauffeur und Loft mit Blick auf die Themse gewählt hat, keine andere Wahl, als ein Verbrechen. Ein Verbrechen, das gerechtfertigt ist, da es nur zum Erhalt seines eigenen Ziels, des rundum sorglosen Luxuslebens, dient.

Da ich gestern Abend mal wieder alleine zu Hause war und das Fernsehprogramm auch nichts hergab, bin ich ins Kino gegangen. Der Film war toll. Ziemlich spannend und man konnte sich so richtig in die Rollen hineinversetzten. Und irgendwie dachte ich bis zum Schluß, dass er anders ausgehen würde.
Wenn man bei uns im Dorf ins Kino geht, wird man oft von fremden Menschen total begeistert empfangen! So auch gestern. Ich war der 4. Kinobesucher, ab 5 Leuten wird der Film gezeigt. Zum Schluß waren wir dann tatsächlich 9 Zuschauer! Außerdem gibt es keine blöde Werbung. Man kommt, zahlt, setzt sich rein, es wird dunkel und zack, der Film geht an.
Ich sollte doch wieder öfter hingehen!
15.2.06 10:23


11.14

Es ist 11.13 Uhr, Freitagnacht, irgendwo auf dem Highway in Kalifornien. Schwer angetrunken heizt Jack (Henry Thomas) zu seiner Freundin, mit der er intensiv am Handy telefoniert. So richtig konzentriert er sich nicht auf die Straße, die Bourbon-Flasche auf dem Beifahrersitz rollt bedrohlich hin und her. Die Uhr springt auf 11.14 Uhr. Hinter einer Unterführung knallt ihm plötzlich etwas Großes auf die Windschutzscheibe. Jack glaubt erst, er habe einen Hirsch umgefahren. Doch der Hirsch entpuppt sich als Mensch, dem dummerweise auch noch der halbe Kopf fehlt. Als sich ein Auto nähert, stopft Jack die Leiche schnell in seinen Kofferraum. In dem anderen Wagen sitzt Norma (Barbara Hershey), die, als sie das zerdellte Auto sieht, von einem Wildunfall ausgeht und prompt die Polizei ruft. Der gute Officer kommt schneller als Jack lieb ist und lässt sich nicht abwimmeln. Dummerweise will der Polizist auch noch unbedingt in Jacks Kofferraum schauen.
Die Geschichte von Jack und der Leiche ist nur die erste von vielen, die der Film erzählt. Immer wieder springt "11:14" einige Minuten zurück, wechselt zu einem anderen Charakter in der Nähe des Unfallorts und verfolgt dessen skurrile Geschichte bis just zu jenem verhängnisvollen Moment um vierzehn Minuten nach elf Uhr. Neben Jack und Norma gibt es die hinterlistige Cheri (Rachel Leigh Cook), die ihren Freund zum Techtelmechtel ausgerechnet auf einen Friedhof mit leider sehr, sehr wackligen Grabsteinen lockt. Oder die naive Tankstellenangestellte Buzzy (die in diesem Jahr mit dem Oscar für ihre Rolle in "Million Dollar Baby" geadelte Hilary Swank), die an dem Abend ausgerechnet von ihrem besten Freund überfallen wird. Oder Frank (Patrick Swayze), der Angst hat, dass seine Tochter wieder mal eine Dummheit begangen hat und sich auf deren Fersen heftet. Diese Geschichten haben auf den ersten Blick nichts gemein, doch es ist für alle die schrägste Nacht ihres Lebens, und um 23.14 Uhr werden sich ihre Schicksale auf herrliche Weise überschneiden.

Diesen Film habe ich gerade mit Schnecke angeschaut. Sehr verworren aber eine geniale Geschichte. Toll wie sich Stück für Stück zusammenfügt. Aber warum war der Film ab 16? Wegen der "Schnacksel-Szene" am Friedhof oder dem abgerissenen Pimmel? So etwas sieht man doch heute leider schon im Nachmittagsprogramm!
2.2.06 22:26


Die große Stille

Die Grande Chartreuse, das Mutterkloster des legendären Karthäuserordens, liegt in den Französischen Alpen. ›Die Große Stille‹ ist der erste Film, der jemals über das Leben hinter den Klostermauern gedreht wurde.

Stille. Wiederholung. Rhythmus.

Der Film ist eine sehr strenge, fast stumme Meditation über das Klosterleben in sehr reiner Form. Keine Musik, bis auf die Gesänge der Mönche, keine Interviews, keine Kommentare, kein zusätzliches Material.

Nur der Lauf der Zeit, der Wechsel der Jahreszeiten und das sich stetig wiederholende Element des Tages: das Gebet

Ich habe mir diesen Film gestern Abend tatsächlich angeschaut. Ganz alleine, und das war gut so. Hätte ich jemanden mitgenommen, dann hätte ich nach dem Film reden müssen und ich glaube nicht, dass der Film Kapitän Hook, meinen Kindern oder meiner Freundin gefallen hätte. Mit L. hätte ich ihn anschauen können.
Es ist nicht leicht diese Stille auszuhalten. Jedes Geräusch im Kinoraum stört. Eigentlich waren die meisten Zuschauer bewundernswert ruhig. Außer die beiden hinter mir, die anscheinend am Verhungern waren und die ersten 10 Minuten dauernd rascheln mussten. Warum müssen die Leute überhaupt im Kino immer essen?

Aber zurück zum Film. 160 Minuten fast keine Worte und fast keine Musik. Nur ab und zu gesungene Psalmen. Dafür ist jedes andere Geräusch um so deutlicher. Das Sägen von Holz, das Tropfen von Wasser, die Schritte, das Öffnen der Türen...
Und wunderschöne Aufnahmen und Bilder. Ziemlich berührt hat mich der Blick der Mönche. Einige von Ihnen werden von der Kamera in Großaufnahme gezeigt. Sie schauen einen direkt in die Augen.

Schön war der Film, aber auch anstrengend und teilweise auch so beruhigend, dass ich einmal fast eingeschlafen wäre.
1.2.06 09:12


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